ERASMUS in Barcelona

14März
2011

Nachtrag: Januar und Februar - zwei Monate, die unterschiedlicher nicht sein können

Da irgendwie dieser Teil meines lezten Beitrags nicht angezeigt wurde. Hier noch mal richtig:

 

Nachdem mein Freund dann wieder weg war, habe ich wieder begonnen an meiner Masterarbeit zu schreiben. Damit ich da auch endlich mal voran komme. Nebenher genieße ich aber noch die Stadt, indem ich jeden Tag einen Spaziergang mache oder am Hafen sitze und lese.

Letzten Samstag habe ich den Karnevalsumzug in Barcelona besucht. War was anderes als in Deutschland, aber nach der 10 Gruppe etwas langweilig, da die meisten Gruppen aus Kolumbien kamen und immer die gleichen Tanzschritte gemacht haben. Allerdings waren die Kostüme beeindruckend. Hier ein paar Bilder:

  

Am Sonntag war dann Karneval in Sitges angesagt. Das kleine Fischerdorf platze beinahe aus den Nähten. Aber Karneval in Sitges ist ein Muss, wenn man in Barcelona ist. So sind wir abends um 18 Uhr mit dem Zug los gefahren. Und wollten eigentlich um 22.30 Uhr den Zug zurück nehmen, weil die anderen für die Uni noch einiges tun mussten und der erste Zug erst wieder um 3 Uhr gefahren wäre. Allerdings wäre es schade gewesen schon so früh zu fahren, da der Umzug erst um 21 Uhr los ging. Wir haben dann erfahren, dass um 1 Uhr EIN Nachtbus nach Barcelona fährt. Es war auch wirklich genau EIN Bus und viel zu viele Menschen dort. Wir waren 00.30 Uhr an der Haltestelle und haben relativ schnell beschlossen, dass wir mit dem Taxi in den nächsten Ort fahren und dort mit dem normalen Nachtbus nach Hause fahren. So waren wir nachts um 2.15 Uhr zu Hause. Aber es hat sich total gelohnt, denn es war ein riesen Spektakel. Die Schwulen und Lesben nehmen den Karneval zum Anlaß Sitges zu bevölkern und zur Partyhochburg zu machen. So war es auch normal sowohl in den Straßenals auch beim Umzug Transvestiten zu sehen. Aber ich fand es gut, dass es kein Problem war, dass Heterosexuell und Homosexuell so zusammen zu feiern. Zunächst erstmal ein Bild von uns vieren, Danae als Ninja, Sophia als Frau der 70er, Tolo als Opfer und ich als Betrunkene Lachend

Und nun die Bilder vom Umzug:

SO jetzt seid ihr wieder auf dem neusten Stand.

Den März werde ich hauptsächlich nutzen, um meine Masterarbeit weiter zu schreiben. Aber es sind auch ein paar Ausflüge geplant. Also werdet ihr sicherlich noch mal was von mir lesen

Bis dahin, einen schönen März!

06März
2011

Januar und Februar - zwei Monate, die unterschiedlicher nicht sein können

So, nun schaffe ich es endlich mal wieder einen neuen Eintrag zu schreiben Lächelnd

Im Januar ist nicht viel passiert. Nachdem meine Mutter am 2. Januar wieder nach Hause gefahren ist, musste ich mich sofort wieder an meine Uni Aufgaben setzen. Alle Abgaben waren bis zum 1.2 zu machen. Und darunter waren zwei Paper, Gruppenarbeiten und und und. Also nichts mit ich mach alles in letzter Minute. Demnach war der Januar ein Monat, in dem ich nur beim Einkaufen und auf dem Weg zur Uni frische Luft schnappen konnte. Allerdings hat sich es auch voll gelohnt. Ich habe einmal eine 9 und dreimal 8 bekommen. In Spanien ist die beste Note eine 10, allerdings bekommt man die nur in sehr besonderen Fällen. Also kann ich mich mit meiner 9 sehr glücklich schätzen Cool

 

Der Februar fing dafür umso besser an. Am ersten Februar Wochenende haben mich Haaike und Martijn besucht. Und wir hatten 4 super Tage (ok, der erste war von meiner Seite noch von einer finalen Abgabe geprägt Lachend) Hier einfach die Fotos, ich glaube sie sind aussagekräftig genug, hehe:

Spaziergang am Stadtstran Barceloneta:

Spure von Gaudi und anderen Architekten des Modernismus

Parc Guell:

  

La Pedrera (Casa Milà):

Casa Batlló:

Casa Amatller:

Casa Lleó Morera:

Parc Ciutadella, einer der vielen Parks zum Entspannen von dem Trubel in der Stadt:

Die schöne Kirche Santa Maria del Mar, leider konnten wir sie nicht von innen besichtigen, hoffe es aber noch nachholen zu können:

Am Sonntagvormittag konnten wir uns die Einheimischen beim Sardana tanzen anschauen. Das ist ein traditioneller katalanischer Tanz. Es spielt ein Orchester vor der Kathedrale und wer möchte findet sich zusammen und tanzt. Es ist kein Muss, sondern ein Kann und kostenlos. Allerdings darf man spenden Zwinkernd

Und zu guter Letzt ein kleiner Wasserspender. Überall in Barcelona gibt es öffentliche Wasserhähne mit Trinkwasser. Normalerweise sehen sie aber nicht immer so schön aus:

Da ich in dem halben Jahr nicht wirklich viel von Stadt und Land gesehen habe, bzw nicht so viel wie ich mir gewünscht hatte, beschloss ich meinen Aufenthalt hier um einen Monat zu verlängern. Somit hatte ich die Möglichkeit den Februar noch mal als Urlaubsmonat zu sehen, bevor ich im März die Masterarbeit weiter schreibe und im April zurück nach Cottbus fahren.

So machte ich einige Tagesausflüge in Städte in der Umgebung. Angefangen mit Girona, das liegt etwa 1 1/2 h mit dem Zug von Barcelona. Leider war das Wetter an diesem Tag nicht so schön. Am Ende hat es sogar so geregnet, dass ich zweimal auf der Stadtmauer ausgerutscht bin. Dann habe ich beschlossen nach Hause zu fahren. Aber es war trotzdem schön und die Stadt ist echt sehenswert. Hier die Bilder:

Die Kathedrale:

Blick auf die Häuser am Fluss und der Pont de les Peocateries Velles (rote Stahlbrücke):

Kommilitonen von mir mussten für einen Tag nach Valencia (ca. 3 h von Barcelona). So hatte ich die Gelegenheit umsonst auch einen Tag in diese Stadt zu kommen. Glücklicherweise an einem sehr sonnigen und warmen Tag. Und ich muss ehrlich sagen, ich finde Valencia fast ein bisschen schöner als Barcelona. Bisschen kleiner, heller und ruhiger. Aber vielleicht würde ich das anders sehen, wenn ich dort richtig lebe Cool

Auch hier gibt es wieder eine schöne Kathedrale:

Dieser schöne Turm ist noch ein Überrest der Stadtmauer und bildet einst eines der Stadttore:

Mein nächster Ausflug führte mich nach Tarragona. Auch hier hatte ich trotz anderen Prognosen super Wetter. Und konnte am Ende sogar noch ein bisschen die Sonne am Strand genießen. Die historischen Gebäude in dieser Stadt sind noch sehr gut erhalten. Nicht nur die Römer hinterließen hier ihre Spuren, sondern auch das Mittelalter und die Moderne. Zunächst erstmal so ein paar Eindrücke:

 

Rundgang auf der Stadtmauer, die ebenfalls aus der römischen Zeit, dem Mittelalter und der Moderne stammt:

Ein Denkmal für die Castellers. Denn Tarragona ist sehr berühmt für seine Pyramidenbauer und auch sehr erfolgreich:

Und natürlich auch wieder eine Kathedrale:

Das Amphitheater:

Und zu guter Letzt noch der römische Circus, wo die Pferderennen stattfanden. Heutzutage befinden sich die meisten Gebäudeteile unter der Erde (zum Beispiel die Rambla Vella, in meinen Bildern der lange Gang mit dem schummrigen Licht), denke aber zu Zeit der Römer waren diese über Tage.

Ende des Monats bekam ich dann noch für eine Woche besuch von meinem Freund und wir sowohl ein paar Tagesausflüge als auch Sightseeing im Zentrum.

Der erste Ausflug ging nach Sitges. Einem kleinen Fischer Ort etwa 45 Minuten von Barcelona. Allerdings merkte man sehr, dass wir in der Nebensaison da waren, da viele Renovierungen durch geführt wurden. Aber glücklicherweise waren die Preise fürs Mittagessen nicht so hoch. Denn wer weiß was wir bezahlt hätten, wenn wir in der Hauptsaison direkt auf einer Terrasseam Strand gesessen hätten Cool

Endlich habe ich es dann auch zu den magischen Fontänengeschafft (La Font Màgica). Ein Licht-, Wasser- und Musikshow, die regelmäßig auf dem Gelände der Weltausstellung von 1929 gezeigt wird:

 

An einem Tag haben wir das Auto von meiner Schwägerin bekommen und sind nach Cadaques gefahren. Ein Ort an der Costa Brava und etwa 3 h von Barcelona entfernt. Hier und in Port Lligat lebte und wirkte Dali. Wir haben uns entschieden von dort zu Furss durch den National Park und Cap de Creus zu wandern. Dies ist der östlichste Punkt Festlandspaniens. Leider habe ich bei der Planung nicht bedacht, dass die 8 km auch zurück gelaufen werden müssen. Also die Kilometer waren nicht das Problem, wir sind aber erst etwa 14 Uhr los gelaufen und waren erst um 16 Uhr total hungrig am Cap de Creus. Dummerweise hatte der Kiosk gerade zu gemacht und weil wir ja auch alles zurück laufen mussten, konnten wir auch nicht im Resteraunt essen. Also sind wir hungrig wieder zurück gelaufen, um nicht in die Dunkelheit zu kommen. Als Belohnung gab es dann eine große Pizza bzw Tintenfischringe in Cadaques einschließlich Sonnenuntergang am Meer.

Ein Ausblick bei der Anfahrt nach Cadaques:

Cadaques:

Port Lligat:

Haus von Dali:


Dank dieses schönen Zeichens haben wir dann endlich auch den Einstieg für die Wanderung gefunden. Immer wenn wir diese schönen Schilder von hinten gesehen haben, wussten wir, da müssen wir lang, denn die Ausschilderung sonst war nicht so gut.

Die Wanderung wechselte zwischen Olivenhaine und schöner Felsenlandschaft an der Küste. Die Wege waren umgeben von kleinen Steinmauern, die typisch für diese Gegend waren. Allerdings wenn die Wege durch die Klippen gingen, war nicht immer eine Mauer da und daher der Weg nicht immer klar. Allerdings wenn wir doch mal auf den falschen Weg kamen, sind wir zum Glück immer wieder auf den richtigen gestoßen Lachend

    

Und am Cap de Creus angekommen, hatten wir nicht nur das Problem mit dem Essen, sondern acuh mit dem Wind. So konnten wir fast waagrecht im Wind liegen. Mir war auch ganz recht, dass wir schnell wieder im geschützten Bereich gelaufen sind, denn so ein bisschen beunruhigendwar der Wind schon mit seiner Kraft Cool

Da wir abends sehr spät heim kamen und die Wanderung zwar wunderschön war, aber eben sehr anstrengende, entschieden wir uns den nächsten Tag ruhig angehen zu lassen und einen Stadttag zu machen. So besichtigten wir den Montjuic mit seinen Gärten, der Festung und dem Olympia Gelände.

Die Festung:

Das Olympia Gelände mit Stadion:

Und Funkturm der an die olympische Fackel angelehnt sein soll:

 

Am nächsten Tag fanden wir dann wieder genügend Energie um eine etwa 5 stündige Wanderung am Montserrat zu machen. Das ist ein Kalkstein Bergmassiv außerhalb von Barcelona. Aus früheren Besuchen kannte ich lediglich das dort 1025 zum Gedenken an eine Erscheinung der Jungfrau Maria auf dem Berg gegründete Kloster. Aber nach der Wanderung beeindruckt mich das nicht mehr so, im Gegenteil ich finde es mittlerweile viel zu Touristisch aufgezogen. Aber vielleicht liegt es auch daran, dass ich nicht  gläubig genug bin, um die tiefere Bedeutung des Klosters zu verstehen Lachend

Wir sind mit dem Vorstadtzug (FGC) nach Monistrol de Montserrat gefahren und von dort mit der Cremallera, einer Zahnradbahn, zum Kloster gefahren.

Unsere Wanderung führte uns über steile Anstiege von dem 725 m hohen Kloster:

 

an kleinen Einsiedeleien vorbei, die teilweise direkt in den Felsen gebaut wurden:

 

zum höchsten Berg Sant Jeroni auf 1236 m

und zurück zum Kloster. Diese Wanderung war ebenfalls sehr anstrengend durch die teilweise sehr, sehr steilen Anstiege, aber die Ausblicke entschädigten uns total. Wir konnten sogar den Schnee auf den Pyrenäen sehen. Und an manchen Stellen auch Rauhreif und Eis auf dem Weg. Aber das hat uns nicht davon abgehalten Sonnenbrand zu bekommen, der zum Glück jetzt schön in Bräune über gegangen ist

.  

Am letzten Tag sind wir dann noch in die Sagrada Familia. Eigentlich wollte ich die nicht unbedingt sehen, weil mir der Eintritt eigentlich zu teuer ist und mir das ganze Gehabe um Gaudi und die Kirche zu viel ist. Aber hier 7 Monate zu sein und nicht rein zu gehen ist ja auch komisch. Die Kirche war zwar beeindrucken, aber mir hatte sie auch zu viele Spielereien. Und eine Kathedrale die vor 400 Jahren und mit den damaligen Möglichkeiten gebaut beeindruckt mich mehr. Aber trotzdem ein paar Bilder:

 

Natürlich haben wir uns auch einen Audioguide geleistet, die 4 Euro waren dann auch egal Cool

Und ich wurde zum Schildkröten Bändigerin:

 

Aus irgendeinem Grund fehlt hier immer die letzte Seite. Daher gibt es den Nachtrag im nächsten Blogeintrag.

02Januar
2011

Feliz Año Nuevo

Neues Jahr, neue Vorsätze... oder alte? Naja, wie auch immer, ich werde versuchen wieder mehr zu schreiben. Ist wirklich schon so lange her, der letzte Eintrag Stirnrunzelnd

Erstamal ein paar Bilder vom Plaça Reial (katalanisch, königlicher Platz). Dieser schöne Platz, ist nur eine Straßenecke von meiner Wohnung entfernt. Was mir besonder gut gefällt, sind die Palme mitten auf dem Platz, meisten voll mit Tauben und Kanarienvögeln. Aber auch die Sitzgelegenheiten auf dem Platz. Überall im Zentrum findet man immer wieder Stühle, die auch viel von den Einheimischen genutzt werden. Da hier die Wohnung meistens eher dunkel sind, findet das Leben eben oft auf solchen Plätzen statt.

Viel ist im Dezember nicht passiert. Da ich haufenweise Abgaben hatte und zu allem Überfluss mal wieder eine schöne deftige Erkältung, die ich zum Glück seit ein paar Tagen nun endlich los bin. Ich hoffe echt, dass es das für dieses Jahr war. Nun bin ich schon nicht in Deutschland bei dem heftigen Winter, nehme aber trotzdem ne Erkältung mit Stirnrunzelnd Allerdings war es hier auch mächtig kalt. Also wir hatten auch Tage mit nur 5 Grad und Nächte auch tierisch kalt.

Um wenigstens etwas weihnachtliche Gefühle zu bekommen, wenn schon kein Schnee, habe ich meinem Kurs einen Adventskalender gemacht. Außerdem wollte ich etwas deutsche Traditionen zeigen. So durfte jeder aus meinem Kurs und zwei Professoren, jeden Tag ein Geschenk öffnen. Darin befanden sich ein Lebkuchen und wahlweise Spekulatius, Dominosteine oder Marzipan Kartoffeln. Die anderen haben sich wie Kinder gefreut, wenn sie ihr Geschenk auf machen durften. Hier der Kalender:


Einen Abend sind wir alle gemeinsam Essen gewesen. Unser Weihnachtsessen. Es gab typische spanisch/catalanische Gericht. So gab es als Vorspeise Brot, das man mit einer Tomate und Knoblauch bestrichen hat und dann Käse, Wurst, etc dazu essen konnte. Allerdings war das ein Monsterbrot, selbst für den Rest der Truppe:

Als Hauptspeise gab es Botifarra. Das ist eine Wurst. Es gab auch Botifarra negra, was nichts anderes als Blutwurst ist. Allerdings habe ich nur die normale Botifarra mit Pommes (patatas fritas) oder den typischen Bohnen (mongetas) gegessen.

Und natürlich drufte die Sangria nicht fehlen. Wobei ich die schön ausgelassen habe Cool

Nachdem alle Abgaben rum waren, bin ich etwas durch die Stadt gelaufen und habe den Weihnachtsschmuck genossen. So kam dann doch langsam die Weihnachtsstimmung:

Dabei bin ich aber auch auf eine sehr komische Figur in einem Einkaufszentrum gestoßen. Dank eines Projekts in der Uni, wusste ich aber wer der "kleine Mann" ist. Darf ich vorstellen Caganer (nicht erschrecken):

Nein, ich fasse den Haufen nicht an Lachend Und ihr werdet es nicht glauben, bei den Catalanen steht der Caganer (dt: Scheißer) normalerweise als Figur in der Grippe. Und das bringt Glück Lachend hier noch eine detaillierte Erklärung, warum der Catalane diese Figur in seine Grippe stellt (haben wir für unser Projekt aufgeschrieben, daher in Englisch)

The Caganer represents the equality of all people: regardless of status, race, or gender, everyone “poops”, and reinforces that the infant Jesus is God in human form, with all that being human implies. It also serves as a reminder that God will manifest himself when he is ready, without regard for whether we human beings are ready or not, with a bit of humor.

Allerdings scheinen sich die Catalanen sehr zu dem menschlichen Kod hingezogen zu fühlen, wenn es um Wiehnachtstraditionen geht. Denn es gibt noch den Caga Tio oder auch Tio Nadal (dt: scheißender Onkel Lachend). Hier die Erklärung, aber wieder auf Englisch)

The Caga Tió is translated as the “Pooping Log”, yes you read right, it is a log that “poops” presents! In December the tió gets a little bit to "eat" every night and gets covered with a little blanket so that he will not be cold at night. On Christmas day the tió is ordered to "poop". To make him "poop", kids beat him with sticks, while singing songs. The tió doesn’t drop larger objects, as those are brought by the Three Wise Men, but it leave candies, nuts and turrons. When nothing is left to "poop", it drops a salt herring, a head of garlic, an onion or "urinates". The gifts that come out of the tió are shared by everyone.

Weihnachten habe ich bei meinem Bruder gefeiert. Meine Mutter kam für Weihnachten und Neuhjahr nach Barcelona. Der Bruder aus Madrid ebenfalls über Neuhjar. Es war schön zu sehen, wie Kinderaugen strahlen können. Da das Christkind Geburtstag hatte, hat meine Nichte eine Krone für das Christkind gebastelt. Da jedes Kind, das Geburtstag hat, eine Krone bekommt. Die Krone lag unter dem Christbaum bevor wir das Haus verlassen haben, als wir wieder kamen, warne die Lichter am Baum an, die Geschenke unterm Baum und das wichtigste, die Krone war weg. Mal sehen, wie lange es noch dauert, bis meine Nichte ihre Famlie durchschaut. Aber es war auf jeden Fall wunderschön sie so glücklich zu sehen. Hier der Baum:

Am Weihnachtsmittag, nachdem wir meine Mutter vom Flughafen abgeholt haben, waren wir noch im Ort spazieren. Dabei habe ich sehr lustige Zeichen an Hauswänden und Mülleimer gefunden:

Und man sieht wieder einmal mehr, wie normal die Wildschweine in Les Planes sind, eben ein Gebiet im und am Nationalpark. Man lebt mir der Natur. Cool

Währen dem Besuch meiner Mutter sind wir auch einmal in einem Park in Sant Cugat (etwas 20 Minuten von meinem Bruder) spazieren gewesen und auf diese riesen Pinie gestoßen. Bei uns würde man wohl sagen, sie steht unter Naturschutz. Und damit sie nicht umstürzt wird sie mit schweren Seilen gestützt. Aber ich fand sie auf jeden Fall sehr beeindrucken:

So das war es erstmal wieder von mir, denn erst wartet das Bett gleich auf mich und morgen früh wieder einige Aufgaben für die Uni.

Ich sende euch viele liebe Grüße aus Barcelona und wünsche euch natürlich noch ein gesundes neues Jahr, möge es so werden, wie ihr es euch wünscht! Lächelnd

23November
2010

Endlich mal wieder die zweite

So hier, die restlichen Bilder:

Die Kathedrale:

Port Olimpic (Hafen an dem die Segelregattarn für die Olympischen Spiele stattgefunden haben) :

Boqueria- Mercat de St. Josep - Ein wunderschöner Markt, in dem man alles frisch bekommt, Gemüse, Obst, Fisch, Fleisch.... Und gleich nebenan gibt es die kleine Bars, in denen man lecker Paella essen kann Lachend

Und hier noch ein Foto vom Barca Stadion. Wenigstens von außen Zwinkernd Camp Nou:

Ich reiche die Bilder mal schnell nach vom Barca Stadion. Was Vorelsungen nicht alles bringen können, wenn man den Inhalt schon kennt Lachend

Ich werde mein Bestes geben, dass ihr vor Weihnachten noch mal was für mir hört und cih die restlichen Bilder hochlade. Aber wenn nicht, bitte nicht böse sein.

Denk an euch und freu mich über jeden Besuch Cool

Viele sonnige und warme Grüße, dass der Schnee gleich wieder geht Lachend

23November
2010

Endlich mal wieder

Tja, wie es aussieht, ist das definitv kein normaler ERASMUS-Aufenthalt. Von wegen viel Freizeit, Reisen und Party.... Ich find es zwar gut, keine Prüfungen schreiben zu müssen, aber dafür haben es die Übung umso mehr in sich. Und von der Masterarbeit schreib ich lieber erst gar nicht... Aber ich fühl ich total wohl in meiner "Klasse". Die Gruppenarbeiten klappen auch total gut. Habe auch immer das Glück jemanden mit Englisch in meiner Gruppe zu haben Cool

Einen Abend war ich noch bei einer Einweihungsparty eingeladen. An diesem Abend habe ich gelernt, wenn in Spanien im Aufzug steht, es sollen nu 4 Personen rein, sollte man sich tunlichst daran halten. Wir waren zu 5. und wurden 45 Minuten später von der Feuerweh befreit Lachend Aber wir mussten zum Glück nichts bezahlen, obwohl ein spanischer Hausdrachen das wohl gerne gehabt hätte. Obowhl die Feuerwehleute schon geschrieben haben, dass sie in den Bericht schreiben, es war nur eine Person im Aufzug (dann muss keiner zahlen), wollte die alte Dame, dass wir trotzdem zaheln. Die Gäste haben sich erstmal schön in die Wohnung verdrückt. Aber meine Freundin konnt es zum Glück noch so regeln.

Mitlerweile wohne ich übrigens im Zentrum, zwei Strassen von der La Rambla und dem Hafen entfernt Lachend Meine Mitbewohnerin kommt aus Mexiko. Die erste Wohnung war total dunkel (hatte nur ein ganz kleins Fenster über der Tür) und nicht so schön. Aber seit Samstag wohnen wir in einer anderen Wohnung. Mein Zimmer hat ein großes Fenster und eine Balkontür zu einem kleine, kleinen, kleinen Innenhof Lachend. Den Schreibtisch mit Stuhl gabs umsonst, aber Kleiderboxen musst ich mir selber kaufen. Und wohl noch eine zwiete Decke, ist ein bisschen kalt. Ich versuche bald Fotos nach zureichen.

Erstmal hier noch ein paar Fotos von Wohnzimmer mienes Bruders, wie es nun fast fertig ist, auch eingerichtet Cool:

Und noch ein paar Fotos, die ich abends aus dem Zimmer bei meinem Bruder gemacht habe:

Der Kindergarten meiner Nichte hat einen schönen Ausflug im Oktober gemacht, wo alle Familien dabei waren. Ich natürlich auch. Wir waren in einem schönen Nationalpark etwa 45 Minuten von Barcelona. Wie man sieht ging die kleine Wanderung an einem Bach entlang:

Und nun noch zwie Fotos, die meine Nichte von mir gemacht hat:

Wie ihr seht, habe ich mich nicht wirklich verändert Zunge raus

Folgende drei Fotos habe ich gemacht, während ein Freund von meinem Bruder zu Besuch war. Wir sind vom Hafen zur Metro gelaufen. Und es war noch schön warm und sonnig. Aber es ist immerhin jetzt noch sonnig und naja im Vergleich zu Deutschland auch warm Cool Auf dem ersten Bild ist eine Straßengruppe aus Südamerika zu sehen.

Bei einem Besuch von einem Freund habe ich mir auch einmal den Luxus geleistet ins Barca Stadion zu gehen. Aber selbst als Student kostet es noch 15 Euro, nur um es zu besichtigen. Nächstes Mal, gehe ich lieber direkt zu einem Fußballspiel. Da weiß ich wenigstens für ich bezahle....Fotos folgen beim nächsten Eintrag.

Und zum Abschluss noch ein paar Bilder, die einfach auf euch wirken können. Sie sind entstanden als mein Freund im Oktober hier war und ich für 4 Tage die typischen touristischen Dinge mit gemacht habe. Auch mit einem schönen Touristenbus unterwegs zu sein. Wobei der gar nicht schlecht ist, man bekommt viele Informationen und kommt oberhalb der Erde von Ort zu Ort. Ach ja, das eine Foto zeigt lauter Kopfhörer vom Bus. Fragt mich nicht, wieso die Leute auf die Idee kamen, die da alle drauf zu werfen. Aber jetzt hat es was von moderner Kunst, oder? Cool

Die übrigen Bilder folgen im nächsten Eintrag.... Habe den Speicherplatz pro Eintrag gesprenkt Zwinkernd

22Oktober
2010

Geschafft, bevor wieder ein Monat rum ist ;)

da bin ich mal wieder.....

Auch wenn es Vermutungen gab, dass ich mich erst wieder am 28.10 melde, habe ich mich doch entschieden, oefters als einmal im Monat zu schreiben Cool

Ich sizte gerade in der Uni un warte, dass in einer halben Stunde die Vorlesung beginnt. Also nicht wundern, wenn die Worte manchmal etwas komisch aussehen, die spanische Tastatur ist anders Lachend

Dann werde ich erstmal ein paar Bilder von der Uni einfuegen, wenn ich schon gerade davon rede:

offizieller Eingang der Uni

Die ersten beiden Bilder zeigen den offiziellen Eingang der Uni. Allerdings bin ich dann an meinem Lehrgebaeude schon vorbei gelaufen Cool Von meinem Lehrgebaeude folgen die Fotos noch. Das zweite Bild zeigt den Lageplan der Uni. In dem blau markierte Gebaeude habe ich Vorlesungen. Im Gebaeude Nummer 1 ganz oben. Falls mal einer bei Gelegenheit hier vorbei kommt und auch zu den Vorlesungen kommen moechte Lachend

Wir muessen immer von 18.30 bis 21.30 Uhr anwesend sein. Die meisten Vorlesungen sind auch ganz interessant, manche nicht... und manche Themen kenne ich schon. Aber ich lerne auch viel neues und kann endlich meine kompetenzen in Gruppenarbeit weiter bilden Zwinkernd Wir schreiben naemlich keine Klausuren, sondern muessen nur Hausaufgaben abgeben, die meistens in Gruppen von 2 bis 4 Personen statt finden. Allerdings verstehe ich nicht immer auf Anhieb die Aufgaben, habe aber liebe Komilitonen, die mir helfen. Und manche noch in Deutschland, dafuer noch mal Danke Lachend Die Professoren sprechen yum Glueck alle Spanisch und nicht Katalan in den Vl und wenn ich was Frage, darf ich das auch in Englisch und bekomme englische Antworten Cool

Heute abend gehe ich auch das erstmal mit einer Komilitonin was trinken. Habe von meiner Schwaegerin das Auto bekommen, so kann ich mit dem letzten Zug nach Hause fahren (ist zwar auch um 2 Uhr, aber besser als gar nicht. Ach ja, man geht hier erst um 12 Uhr was trinken, daher ist 2 Uhr frueh Cool)

Mein Spanisch wird langsam... poco a poco. In der Uni koennen nicht alle englisch, dadurch wechsel ich immer zwischen Englisch und Spanisch. Und ich lerne eine Menge nur durch zu hoeren bei den Vorlesungen. Hoffe in 3 Monaten verstehe ich dann auch alles Lachend

Hier noch die versprochenen Bilder vom Fiesta de la Merce (siehe letzten Post) Ich denke sie erklaeren sich von alleine... sonst fragen Zwinkernd

Hier noch die Bilder vom Konzert eines Parkistanischen Kuenstlers am abend. Ich war mir nciht mehr sicher, ob ich noch in Barcelona war. Dann ist noch eine Panjabi Gruppe aufgetreten:

Ach ja, das ist uebrigens auch ein normales Bild, Tauben zusammen mit Kanarienvoegel:

So jetzt faengt die Vorlesung an, der Rest vom letzten Monat folgt hoffentlich am Wochenende...

Ach ja, bin heute wieder mit T-Shirt unterwegs, schicke euch also ganz warme sonnige Gruesse Cool

27Sept
2010

Endlich wieder Zeit für einen neuen Eintrag

...tja was soll ich sagen, so ein Monat geht echt schnell rum....und was habe ich in der Zeit gemacht. Mmmhhh hauptsächlich meinem Bruder beim Innenausbau geholfen. Und wir sind auch mehr oder weniger fertig geworden (mit Nachtschichten). Seine Familie konnte am Smastag einziehen und ich wohne seit 5 Tagen wieder in einem richtigen Zimmer und nicht mehr im Keller Lachanfall

Aber erstmal von Anfang an.

Nach meinem letzten Blogeintrag habe ich dann auch mal ein bisschen Sightseeing gemacht. Hier eine Auswahl der Bilder:

Plaça de CatalunyaPlaça de Catalunya 

Die ersten beiden Bilder zeigen den Springbrunnen am Plaça de Catalunya, das ist ein Platz im Zentrum, um nicht zu sagen, das ist DER Platz im Zentrum. Das dritte Bild zeigt ein Hausdach, das sehr typisch für Barcelona ist. In Barcelona hat Gaudi viele Spuren hinterlassen, die man eben genau an solchen Hausdächern sehen kann. Vom Plaça de Catalunya aus bin ich die Las Ramblas (dt. La Rambla) Richtung Hafen runter gegangen. Diese Strasse muss jeder Tourist erlebt habe. Man kann es eigentlich gar nicht beschreiben wie es dort ist. Man findet hier Blumenstände, Vögel werden angeboten, Pantomimen zeigen was sie können und natürlich dürfen die Maler nicht fehlen. Etwa in der Mitte der Las Ramblas befindet sich ein Kunswerk von Mirò. 

Mosaic de Mirò

 Den Abschluss der Las Ramblas bildet ein Kreisverkehr, ich glaube offiziell hat er 3 Spuren, aber das wird in Spanien nicht so genau genommen. In der Mitte des Kreisverkehrs befindet sich das Monument a Colom (Monument von Kolumbus). Hier steht eine Satue von Christoph Kolumbus auf einer eiserne Säule. Natürlich zeigt er Richtung Meer. 

Monument a ColomMonument a Colom 

 Am Hafen Port Vell angekommen, erwartete mich ein traumhaftes blaues Meer. Was der Hans-Gug-in-die-Luft im Hafen soll weiß ich nicht genau, aber ich vermute, dass er als Boje dient, denn er steht vor der Einfahrt zum Segelhafen. Diese Einfahrt ist mit einer Brücke (La Rambla de Mar) überspannt, die zu einer riesen Shopping Mal führt. In regelmäßigen Abständen wird die Brücke für die Segelboote geöffnet.  

 

Der riesen Katamaran ist die Fähre zu den Balearen. War ganz schön beeindruckt von der Größe, aber wenn man sich überlegt, was alles da mit fährt, nicht nur Autos, sondern auch die großen LKWs, die die Balearen mit Waren beliefern. 

 Das war mein kleiner Spaziergang. Zu mehr Touren bin ich noch nciht gekommen. Aber sobald ich noch mal eine Mache, kommen hier gleich Fotos rein.

 Was habe ich noch erlebt in den letzten 4 Wochen. Einen Abend waren wir Mädels vom Spanischkurs essen. 6 Mädels machen Barca unsicher. Winken Wir haben uns in ein vegetarisches Lokal "verirrt". Wir wussten nicht wirklich, was wir bestellt haben, aber es hat geschmeckt und wir sind alle satt geworden. Danach sind wir noch in eine Bar gegangen. Da aber die letzte Metro um 12 Uhr fährt, sind wir danach alle brav heim in unsere Betten, außerdem war ja am nächsten Morgen um 10 Uhr wieder Spanisch Lachanfall

Eine Woche später sind wir dann zusammen auf eine ERASMUS-Party in einem riesen Club gegangen. Aber das muss ich mir nicht noch mal geben. Total überfüllt, alle besoffen, alle nur am darafu aus mit jemandem rum zu machen... aber einmal musste ich ja zu einer ERASMUS-Party Cool

An meiner Uni sind wir nur 15 ERASMUS-Studenten und ich habe noch nicht einen kennengelernt. Ich glaube, die anderen studieren alle Architektur. Aber was solls. Lerne ich eben ab dem 13.10 viele Spanier aus meinen Kursen kennen Winken

 Ach ja, ich bin dann doch nicht in das kleine Zimmer gezogen. Ursprünglich wollte ich im Zentrum bleiben, aber nachdem ich das Zimmer gesehen habe, habe ich es mir anders überlegt. Ich habe bis letzten Donnerstag für 3 Wochen bei meinem Bruder im neuen Haus gewohnt. Da er aber zu dieser Zeit noch mit vergipsen der Wände zu tun hatte, bin ich im Keller gelandet. Aber hatte schon ein Bett. Leider aber keine Dusche und kein Bad, d.h. jeden Tag zur alten Wohnung meines Bruders fahren. Ich hatte so ein bisschen das Gefühl, es war Campen nur mit einem besseren Bett. Aber es hat mich nichts gekostet und schlafen konnte ich auch. Außerdem musste mein Bruder auf diese Weise nicht im Haus schlafen, sondern konnte bei seiner Familie sein. Er wollte, dass jemand auf das Haus aufpasst, damit niemand einbricht. Also hatten wir beide etwas davon Lachanfall

 Ich habe dann auch viel auf der Baustelle geholfen. Zu Anfang nur nach dem Spanischkurs, als dieser dann vorbei war immer den ganzen Tag. Aber ich bin froh, dass es rum ist. Ich wusste nicht, dass der Mensch so viel  Knochen und Muskeln hat, die so weh tun können. Aber kein Wunder, vom Studenten, der nur am Schreibtisch sitzt zu einem Abreitstier zu werden, da muss der Körper sich ja wehren. Da mein Bruder bisschen im verzug war und am 24.9 die Familie einziehen sollte, haben wir immer morgens um 8 Uhr angefangen und meistens erst um 22 Uhr zweimal sogar nocht später aufgehört. Der heftigste Tag war der letzte Streichtag, an dem wir bis nachts um 3 Uhr gestrichen haben. Aber wir sind mit allem fertig geworden, ok der Boden hat noch keine Leisten, aber das kommt auch noch. Man kann zumidnest drin wohnen und Dusche und Bad gibt es jetzt auch Cool

Hier ein paar Bilder wie sich das Haus entwickelt hat. Ach ja, das rosa Zimmer ist für meine Nichte und das blaue für meinen Neffen. Nachdem der Boden drin war, sahen die Farben auch nicht mehr ganz so heftig aus Lachanfall Auf dem vierten Bild sieht man mich sogar arbeiten, wir streichen gerade den Flur

Das letzte Bild zeigt den Beginn des Kücheeinbauens. Allerdings steht die Küche immer noch nicht entgültig. Aber man kann shcon drin Kochen und Kühlschrank funktioniert auch.

 Einen Sonntag, woich noch warten musste, bis mein Bruder fertig gegipst hatte, bin ich mit meiner Schwägerin und den kleinen an den Strand gefahren. Ja, man glaubt es kaum, aber ich war am Strand und habe sogar gebadet. Aber davon gibt es kein Foto, aber dafür von meiner Nichte und meinem Neffen, wie sie am Strand laufen. Strandtag

 Und als Beweis, dass Barcelona nicht nur sonnig ist, hier ein Foto vor dem Haus ins wolkenverhange Tal.  Als ich zwischen durch mal raus bin und es so geregnet hat, habe ich diesen riesen Regenwurm gesehen. Ich habe als Vergleich meinen Fuss daneben gehalten:

 

 Da ich Probleme mit meiner Deutschen Auslandsversicherung hatte, wollte ich mich in Spanien versichern. Da war nichts mehr von der Spanischen Lockerheit zu sehen. Da ich zwar EU Bürger bin, aber privat verischert war in Deuschland, wurde bzw ist es echt kompliziert. Wir sind zuerst zum CAP  in Valldoreix (Ort in dem mein Bruder bis Samstag gewohnt hat), von denen wurde ich nach Sant Cugat (Stadtkern) geschickt. Das war aber wieder falsch, also sind wir zu einer anderen Stelle gefahren, dort hat es dann endlich geklappt, aber war leider nicht mehr umsonst (zumindest haben sie es zuerst so gesagt) Zwischen durch habe ich mich dann noch zu mienem Bruder gemeldet, um einen spanischen Wohnsitz zu haben. Nach 2 Wochen warten, ob es nun klappt oder nicht, hat meine Schwägerin letzte Woche einen Anruf bekommen, dass ich versichert werde in Spanien, aber nur umsonst, wenn ich mit einem Dokument vorlegen kann, dass ich nicht in Deutschland versichert bin. Tja und wer sagt mir, woher ich das bekomme??? Nun hoffe ich, dass meine Mutter in Deutschland etwas raus bekommt und ich nichts bezahlen muss. Aber Hauptsache ich bin versichert.Lachanfall

 Ach ja, mein Spanischkurs ist seit 2 Wochen zu ende. Was ich auch sehr merke, denn mir fehlt das Spanischlernen und ich vergesse schon einiges wieder. Aber hoffe das kommt wieder spätestens, wenn Vorlesungen sind. Aber ich habe den kurs im B1 Level mit sehr gut abgeschlossen. Das freut mich total, wobei ich nicht finde, dass ich so gut bin. Vor allem beim reden hapert es noch ziemlich.

 Am Sonntag (19.9) haben mein Bruder und ich uns eine Auszeit gegönnt, das war der Sonntag, nachdem wir Samstag bis 3 Uhr gearbeitet haben. Wir sind zum Sommerfest (fiesta mayor) von Valloreix gegangen. Dort sind 3 Gruppen von Castells aufgetreten. Das sind Menschenpyramiden. Es ist genauso, wie es das Wort beschreibt, die Menschen bauen Pyramiden. War echt total beeindrucken. Dabei sind keine Sicherungsgurte oder Fangnetze vorhanden. Wenn doch mal ein Turm umfällt, dann werden die Menschen nur von den um die Pyramide stehenden Menschen aufgefangen. Die kleinen Kinder müssen allerdings Helme tragen. Es ist nur ein Turm umgefallen. Die anderen haben alle geklappt. Wenn die Menschen rauf klettern sieht es aus wie wenn Affen auf einen Baum klettern. Sie machen es Barfüßig und ziehen sich entweder an den Schultern der anderen hoch (Bild 4)oder stellen die Füsse in die Kniekehlen der anderen (Bild 6) oder in die Tücher, die ganz eng um die Hüfte gebunden werden (Bild 3). Schaut euch einfach die Fotos an, ich habe versucht die beeindruckensten auszuwählen. Während die Pyramiden gebildet werden, spielen andere mit Trommeln und einem Blasinstrument, was eine Mischung aus Klarinette, Trompette und vom Mundstück her Oboe ist. Das zeigt Bild 2.

Bild 7 und 8 zeigt eine Pyramide, die sie zuerst mit 3 Aussenringen aufgebaut haben und dann die Ringe abgebaut haben und nur die 3 Personen in der Mitte sind stehen geblieben.

 Jetzt am Wochenende war 4 Tage lang ein Fest zu Ehren der Schutzpatronien Merce in Barcelona. Durch den Umzug konnte ich nur Sonntag zum Fest. Dort sind wieder Castells aufgetreten. Allerdings besser bzw beeindruckendere. Ich habe die Fotos leider noch nicht sortiert. Werde sie aber nachreichen. Genauso wie die Bilder eines parikstanischen Sängers und eine indischen Tanzgruppe.

 So nun seid ihr wieder auf dem aktuellen Stand. Ab morgen werde ich meine Masterarbeit endlich wieter schreiben und ab dem 13.10 gehen die Vorlesungen los. Versuche den Blog jetzt aber schneller zu aktualliesieren.

 Schicke euch sonnige Grüße (aber nicht zu viel, beim letzten Mal hat es dann 10 Tage geregnet  Lachanfall )

26August
2010

Die erste Woche ist fast rum

So endlich finde ich mal wieder ein paar Minuten Zeit. Ok, es war nicht nur die Zeit, sondern auch die eher bescheidene Internetverbindung, aber zum Glück hat sich das Problem auch erledigt.

 

So sieht es aus, wenn man auf einen Strandtag eingestellt ist und dann spontan dem Bruder auf der Baustelle hilft. Sonntag morgen bin ich zu meinem Bruder und seiner Familie gefahren (sie leben in einem Vorort von Barcelona, etwa 20 Minuten mit der Metro) und wir hatten eigentlich ausgemacht, dass ich mit meiner Schwägerin und den beiden kleinen an den Strand fahre. Nach dem Frühstück sind meine beiden Brüder auf die Baustelle, um den Innenausbau voran zu treiben. Wir anderen haben überlegt, wie wir das Logistikproblem lösen können, denn die Mutter meiner Schwägerin ist bis zum 29.8 auch noch hier. Naja drei Erwachsene und zwei Kinder mit ihren Kindersitzen passen einfach nicht in so ein kleines Auto. Also dachte ich mir, sollen die zu viert einen Ausflug machen, weil wer weiß wann meine Schwägerin ihre Mutter wieder sieht, Chile ist ja nicht um die Ecke. Also wurde ich zur Baustelle gefahren. Das T-Shirt konnte mir Ale (meine Schwägerin) leihen, die Hose habe ich in meinen Sachen gefunden, aber die Schuhe waren ein Problem. Ich hatte nur Flip Flops dabei und meine Schwägerin hat Schuhgröße 37 oder so... jedenfalls deutlich kleiner als ich. Also musste ich wohl oder übel in Flip Flops über die Bauststelle laufen. Mein Bruder hat mich draußen, damit ich schön die Sonne genießen kann, zwei Garagen mit Teerfarbe anstreichen lassen. Am Anfang fand ich das auch echt noch schön. Aber irgendwann hat sich dann meine Haut gemeldet. Trotz einschmieren breitete sich ein Sonnenbrand auf meinen Füßen aus. Mein Bruder und ich kamen dann auf die Idee, ich könnte ja Plastik um die Füße wickeln. Gesagt, getan. Auch wenn es sehr interessant aussah, hat es geholfen Winken

Und hier das Ergebnis meiner Arbeit:

Und so sieht das Haus bis jetzt aus. Es fehlen noch die Terassen und die Verkleidung vom Keller bzw der Garten. Außerdem hat man diesen traumhaften Ausblick auf Barcelona.

 Montag hatte ich dann meine erste Spanischstunde. Ich habe dann auch gleich die spanischen Sitten etwas näher kennenlernen dürfen. Vorbildlich um 10 Uhr stand ich vor der Tür, aber keine hat aufgemacht. 10 Minuten später kam die Lehrerin und fragte, ob ich Deutsche sei. Tja und was lernen wir daraus, es leben die Vorurteile, die Deutschen immer über pünktlich und die Spanier zu spät. Das hat sich aber die ganze Woche weiter so durch gezogen, denn der Kurs sollte immer um 16 Uhr beginnen, aber meistens wurde es dann 16.15 Uhr bis alle da waren. Am Montag habe ich einen Einstufungstest machen müssen und wurde für diese Woche in einen Kurs von 16 bis 20 Uhr gesteckt. Eigentlich sollte ich ab nächste Woche in einen kommen, der schon weiter ist. Aber wir sind als Gruppe zusammen so gut voran gekommen, dass wir als geschlossener Kurs ab Montag dann vormittags haben werden und endlich die Vergangenheit lernen. Ist komisch immer nur im Präsens reden können, wenn überhaupt Lachanfall Meine Gruppe ist ganz nett, aber sucht leider nicht so den Kontakt. Daher bin ich die Woche immer direkt heim. Hoffe das ändert sich aber nächste Woche etwas.

Mittwoch konnte ich dann mein neues Zimmer beziehen.Das Zimmer selber ist zwar nicht wirklich besser. Ok das Bett ist etwas größer, dafür aber auch extrem ausgelegen. Also ich schlafe quasi komplett in der Bettmitte Winken Was aber deutlich besser ist, ist das Internet. Ich habe jetzt komplett durchgängig Internet und werde nicht alle 10 Minuten raus geschmissen. Außerdem hat die Küche jetzt einen Herd und Ofen. Auch wenn ich nicht richitg Koche, braucht man auch kochendes Wasser für die Nudeln Lachanfall Und was richitg klasse ist, der Aufenthaltsraum hat noch einen richtigen Balkon. Auch wenn der Blick nur in den Innenhof geht, ist es richitg schön dort zu sitzen: 

Ach ja und die Dusche nicht zu vergessen. Die Badtür bekommt man kaum zu und sie fliegt fast aus den Angeln, aber die Dusche ist voll die hightech Dusche. Man kann wählen, ob das Wasser von oben kommt, von der Seite oder mit normalen Duschschlauch. Naja wenn man denn dann auch versteht wie man das alles einstellen kann. Aber am zweiten Abend habe ich das dann endlich geschafft Cool

 Vorgestern Nacht habe ich dann auch das Haustier getroffen, was man wohl überall in Barcelona in den Wohnungen trifft. Ein kleine nette Kakerlake. Naja ok, klein war sie nicht und ob nett, weiß ich auch nicht wirklich, da sie sofort weg gelaufen ist. Aber hab mich erstmal schön erschreckt.

Heute war ich bei meiner Uni und habe mich mit meinem Professor getroffen. Wobei ich mir da vielleicht einen anderen Tag hätte suchen sollen. Durch die Stadt rennen und eine Adresse suchen bei 38 Grad (gefühlt 50), ist nicht wirklich eine kluge Idee. Aber am Ende kam ich an und hatte ein gutes Gespräch mit ihm. Die Vorlesungen fangen erst am 13. Oktober. Nein, bis dahin habe ich leider keine Ferien, sondern werde versuchen meine Masterarbeit voran zu treiben Zunge ausstrecken Aber ist echt cool, ich kann dort jederzeit an die Rechner. Bekomme ein eigenes Fach, um meine Sachen einzuschließen und ich soll schon ab nächste Woche dort arbeiten, damit ich den Kontakt zu den anderen bekomme. Und es werde wahrscheinlich nur Spanier in meinen Kursen sein. Dass heisst, ich werde hoffentlich kaum bis gar nicht englisch reden Lachanfall Bin echt gespannt wie das wird und ob ich den Vorlesungen folgen kann oder ob ich viel daheim nacharbeiten muss. Also ich mein jetzt mehr als normal Winken Und noch eine gute Nachricht gab es.... die Fächer werden nicht mit Prüfungen sondern Projektarbeiten abgeschlossen, also sollte ich auch alle Fächer irgendwie hin bekommen Lachanfall

Nachdem Gespräch mit dem Professor bin ich raus zu meinem Bruder gefahren. Sollte ihm eigentlich auf der Baustelle helfen. Da er aber nicht wirklich damit gerechnet hat, dass ich huete schon helfen komme und es schon 15 Uhr war, saß ich mehr rum und habe ihm beim verputzen der Wände zu geschaut, als das ich wirklich helfen konnte. Achso doch, ich durfte ihn vor einer Muttersau und dem Frischling beschützen Winken Er hat den Putz von den Spachteln abgewaschen und da kamen die beiden an und wollten genau bei ihm durch. Ich hab dann beobachtet wie nah sie kommen, um ihn warnen zu können. Aber sie haben wohl eingesehen, dass wir die stärkeren sind. Aber schon lustig, wenn da die ganze Zeit Wildschweine durch den Garten rennen. Der Zaun kommt, sobald der Garten angelegt wird Cool

Am Wochenende werde ich meinen Bruder helfen die Wände fertig zu verputzen und dann beginnt das Streichen.

Also ihr seht, es ist nicht nur Urlaub hier... es ist harte Arbeit auf dem Bau und fürs Hirn das Spanisch. Aber mir geht es gut, ich fühle mich wohl und freue mich über jedes neu gelernte Wort. Und natürlich über die Sonne, wobei es auch gerne 5 Grad weniger sein könnten. Mal einpacke und euch nach Deutschland schicke.

 

21August
2010

In Barcelona angekommen

So, die 3 Wochen in Freiburg bei meiner Familie sind nun um und ich bin seit gestern abend in Barcelona. Die Zeit daheim war sehr schön. Vor allem weil ich sie ausgiebig mit meiner Familie nutzen konnte.

 Die erste Nach in Barcelona war kurz. Bin um 21 Uhr am Flughafen angekommen und wurde von meinen 2 Brüder abgeholt. Dann gab es nur noch kurz ein Abendessen und schon ging es ins neue Haus meines Bruders. Leider ist es momentan aber noch eine Baustelle, daher gab es nur eine Matratze im Keller, zwischen Farbe und Laminat. Aber bei einer kostenlosen Schlafmöglichkeit ist das ja kein Problem. Und für eine Nacht sowieso nicht.

Während mein Bruder und seine Frau die neue Küche bei IKEA kaufen waren, habe ich zusammen mit der Mutter meiner Schwägerin auf meine Nichte und meinen Neffen aufgepasst. Ihr glaubt gar nicht, wie viel Spanisch man nur in einem Tag lernen kann, wenn man versucht ein 3 Jahre altes Mädchen zu verstehen. Aber es scheint funktioniert zu haben. Zumindest gab es kiene Beschwerden und als ich ins Hostel gefahren bin, wollte sie gar nicht, dass ich gehe.

Da die Mutter meiner Schwägerin momentan auch noch bei meinem Bruder und seiner Familie lebt und das Haus, in dem sie momentan leben, sehr klein ist, wohne ich bis zum 3.9 in einem Hostel. Dort bin ich heute um 17 Uhr angekommen. Das Zimmer ist sehr klein und wäre nicht alles so schön sauber und Küche, Esszimmer und Aufenthaltsraum so groß, würde ich mich über den Preis sehr ärgern. Aber so ist es ok. Ich brauche 10 Minuten zur La Rambla. Also schön zentral. Und ich habe wlan. Hehe, und den Lidl um die Ecke habe ich bei meiner Erkundungstour auch gleich gefunden. Also was will man mehr Winken

Am Sonntag geht es dann wieder raus zu meiner Familie. Mal sehen was wir für eien Ausflug machen, da die Logistik nicht so einfach ist. Aber sonst eben einfach nur Familie und Sonne genießen Lachanfall

Ich wünsche allen ein schönen Sonntag!

Der nächste Eintrag wird gibbet, wenn ich mih mit dem Spanischkurs angefreundet habe Cool

 

 

 

03August
2010

Abschied von Cottbus

Nun ist es so weit....Auch ich werde ein ERASMUS-Austausch machen. Mich zieht es in das schöne Spanien, um genauer zu sein... ins schöne Barcelona Lachanfall

 Am 20.8.2010 werde ich in den Flieger steigen und dann kann es los gehen. Zunächst nehme ich an einem 3-wöchigen Sprachkurs für ERASMUS-Studenten teil. Hoffe das wird eine gute Grundlage sein, um später den Vorlesungen zu folgen (auch wenn diese vielleicht in Katalan gehalten werden). Wie sagt man im spanischen so schön: Vamos a ver!

 Aber bis es los geht, werde ich noch ein paar Tage in Freiburg bei meiner Familie sein. Und hoffentlich viel an meiner Masterarbeit schreiben.... denn die muss ich parallel zum Austausch schreiben und je weiter ich vorher bin, umso besser ist es natürlich Winken

 An dieser Stelle möchte ich mich noch mal bei allen aus Cottbus für die super Zeit bedanken, vor allem die letzte Woche dauer Abschiedfeiern Lachanfall

Nun folgen noch ein paar Bilder von der BTU (Vielen Dank an meinem persönlichen Fotografen Cool)

 

Eingang Hauptgebäude

 Mein altes Büro

 Lehrgebäude 3a

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